Maltechniken von Feininger, Kandinsky u. Schmidt-Rotluff nach eigener Wahl

Beginn:
16. Nov 2017
Ende:
18. Nov 2017
Kurs-Nr.:
48-2017
Preis:
300,00 EUR pro Platz
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Stufe:
Anfänger und Fortgeschrittene
Kursleitung:

Beschreibung

Malt. v. Feininger, Kandinsky u. Schmidt-Rottluff

Prof. Hannes Baier

Maltechniken von Feininger, Kandinsky u. Schmidt-Rotluff nach eigener Wahl

Abstraktion und Reduzierung sind Stilmittel sowohl für Lyonel Feininger (1871 - 1956) als auch für Wassilj Kandinsky (1866 - 1944) und Karl Schmidt-Rottluff (1884 - 1976).

Lyonel Feininger schafft lyrische, architektonisch-lineare Bildelemente, visionäre Licht durchflutete Landschaften, teils in transparenten Strukturen an Gebäuden und im urbanen Raum. „Licht und Schatten, atmosphärische Wirkung, die man in ein Bild einbauen kann, werden allein nie das endgültige Ziel der Malerei, das auf Raumbeziehung basiert, erreichen. In der modernen Kunst ist es vor allem die Verteilung der räumlichen Struktur, die wesentlich ist und allen anderen Bildelementen vorausgeht. Klare Formen, die die räumlichen Elemente sowie die Gegenstandswirkung in aller Einfachheit und Direktheit ausdrücken“ (L. Feininger).

Wassily Kandinsky wird häufig als Schöpfer des ersten abstrakten Bildes der Welt (datiert 1911) genannt. Er führt den Begriff der Notwendigkeit ein, die der inneren Richtung weisenden Kunst innewohnt und den Keim der Zukunft in sich birgt. Diese stellt er über die "l'art pour l'art", die der handwerklich mehr oder weniger geschickte Künstler herstellt, um dafür seinen materiellen Lohn zu empfangen „Eine derartige Kunst kann nur das künstlerisch wiederholen, was schon die gegenwärtige Atmosphäre klar erfüllt. Diese Kunst, die keine Potenzen der Zukunft in sich birgt ... ist eine kastrierte Kunst" (W. Kandinsky).

Karl Schmidt-Rottluff, geb. nahe Chemnitz, war Gründungsmitglied und Hauptvertreter des Expressionismus. Schon früh zeigte sich sein besonderes Talent für die Kunst. Die anfangs realistisch-impressionistisch aufgefassten Arbeiten entwickelten sich unter verschiedentlichem Einfluss (u.a. Heckel, Kirchner, Bleyl, Nolde, Müller, Pechstein und der Futuristen: Balla, Severini, Boccioni; dann auch Picasso sowie der afrikanischen Volkskunst) in die Nähe des Futurismus und Kubismus. Auch mit dem Orphismus von Robert Delaunay, den geometrischen Grundformen, den dynamischen Kraftlinien, „beseelten“ Konturen und der kräftigen Farbgebung setzte der Künstler sich intensiv auseinander – alles tiefgehende Anregungen, die intellektuell und seherisch im Werk zur eigenständigen Ausprägung gelangten. Gerade an Schmidt-Rottluffs Kunst des Aquarells, der Tusche- oder Farbstiftzeichnung, der Ölgemälde und des Weiteren in den Farbbezügen, Schattenwirkungen, im Arrangement und der Komposition sowie in der Bildaussage, ist bei diesem Künstler unendlich viel Beispielhaftes und Inspirierendes zu finden und zu erlernen.

Das Seminar eröffnet eine ungeahnte Freiheit der malerisch-kreativen Ausdruckssprache und ein Abenteuer mit sich selbst.


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