Impressionismus - Expressionismus - Surrealismus

Beginn:
28. Feb 2017
Ende:
2. Mär 2017
Kurs-Nr.:
04-2017
Preis:
300,00 EUR pro Platz
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Stufe:
Anfänger und Fortgeschrittene
Kursleitung:

Beschreibung

Prof. Hannes Baier

Prof. Hannes Baier

Impressionismus - Expressionismus - Surrealismus

Form und Farbe in der Malerei

Im Impressionismus, der Stimmungsmalerei mit den großen Vertretern Cezanne und Monet ist vor allem ein Phänomen der „Hellmalerei“ zum Ausdruck gekommen. In der Palette, im Thematischen und Stilistischen, in den Bildausschnitten und der eigenen Räumlichkeit gelang es, Stimmungen zu erschaffen, die sich bis heute als einzigartig in der Stilgeschichte erweisen.
Als „Kunst für die Seele“ könnte man diese Bewegung der Malerei, die seit 1874 den Betrachter zu begeistern versteht, wohl definieren. Ist sie doch geradezu eine Position des stillen Protests gegen unsere versachlichende, nüchterne Welt, der wir innerlich oft vergeblich zu entfliehen suchen, indem sie diesem emotionalen Vakuum in berührender Weise bis heute zu widerstehen vermag.
Im Seminar werden Lichterlebnisse bildhaft zur nachhaltigen psychischen Verinnerlichung geführt, die keiner Resignation noch Raum lässt. Technik: Lavierung, Pastell, Aquarell, Gouache, Acryl und Öl. Zur selben Zeit wie die Fauvisten (Die „Jungen Wilden“) in Frankreich formierte sich in Dresden die Künstlergemeinschaft „Die Brücke“, deren bekanntester Vertreter Ernst Ludwig Kirchner wurde und mit der auch Emil Nolde eng verbunden war. Wenig später fanden in München die Künstler des „Blauen Reiters“ zusammen Kandinsky, Macke, Marc und Paul Klee.
Die Deutschen „Jungen Wilden“, genannt die „Expressionisten“ verfolgten ähnliche Ideen wie die Fauvisten in Paris. Für sie war die Kunst der Malerei eine „reine“ Kunst (wie die Musik), die Formen und Farben wie Töne zusammenfügte. Der dargestellte Gegenstand spielte dabei kaum mehr eine Rolle. So schuf 1910 Kandinsky das erste vollkommen abstrakte Bild der Kunstgeschichte. Die Anregung durch die Natur blieb für diese Malerei dennoch lebendig.
Das Rätsel des Daseins und die Magie der Dinge unserer Welt kann der Künstler verdeutlichen, indem er sie gesteigert vor Augen führt, besonders im Surrealismus. Es geht dabei um eine Revolte gegen die Diktatur des „Rein-Zweckmäßigen“ unserer Zeit, die alles Sonstige erfassen wollen für nichtig erklärt. Unbewusstes und freie Assoziationsformen sowie eine in uns wirkende „höhere Wirklichkeit“ soll zur Lösung und Bewältigung schwerwiegender Lebensprobleme führen. Der metaphysische Gehalt der scheinbar toten, künstlerischen Dingwelt wird in den Rang von Botschaften erhoben, die die Welt zu enträtseln helfen.

Das Seminar führt in die künstlerische Verarbeitung empfundener und gesehener Welt ein, die sich wie kaum eine andere Richtung durch ihre überwältigende Ausdruckskraft bleibenden Stellenwert in der Malerei zu sichern vermochte. Es weckt die Freude, völlig aus dem Inneren zu schöpfen und das eigene Weltbild neu zu ergründen. Vorbilder stehen zur eigenen Wahl!


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