Maltechniken von Turner, Nolde, Degas und Monet nach eigener Wahl

Beginn:
11. Mai 2017
Ende:
13. Mai 2017
Kurs-Nr.:
19-2017
Preis:
300,00 EUR pro Platz
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Stufe:
Anfänger und Fortgeschrittene
Kursleitung:

Beschreibung

Prof. Hannes Baier

Prof. Hannes Baier

Maltechniken von Turner, Nolde, Degas und Monet nach eigener Wahl

Die außerordentliche Virtuosität der Maltechniken William Turners (1775 - 1881) wird in diesem Seminar schrittweise erkundet und in ihrer chromatischen Harmonie und lichterfüllten, poetisch-traumhaften Dar­stellungsweise zu Papier gebracht. Kein anderer Künstler dieses Genres vermochte in seinen “Farbskizzen” derart grenzüberschreitend und unkonventionell bis zur völligen Abstraktion fortzuschreiten und Möglichkeiten aufzuzeigen, die sich als zeitlos gültig und überzeugend erwiesen.

Edgar Degas (1834 - 1917) gilt als einer der Hauptvertreter des franz. Impressionismus. Starken Einfluss auf sein künstlerisches Werk übte anfangs Jean-Auguste-Dominique Ingres und später Edouard Manet aus. Dennoch entwickelte und bewahrte er seinen ihn ganz eigenen, dem naturalistischen Impressionismus nahen Stil, indem er jedoch stets neue technische Ausdrucksmöglichkeiten einbezieht. Seine Malmotive kreisen um das Großstadtleben im frühen 20. Jahrhundert, wobei gerade das Pastell zu seiner bevorzugten Bildsprache in Originalität und Perfektion zur Spitze geführt werden.

Emil Nolde (1867 - 1956) zählt zu denjenigen Künstlerpersönlichkeiten des deutschen Expressionismus, die als Einzelgänger ihre individuelle malerische Handschrift entwickelten. Poetische Naturnähe und impulsiver Farbenrausch in fauvistischer Leuchtkraft bescheinigen seinen künstlerischen Anspruch „unverfälscht das wiederzugeben, was den Maler zum Schaffen drängt“ (Nolde). Gerade mit seiner unkonventionellen Nass-in-Nass-Technik gelang dem Künstler eine tief empfundene Bildaussage. „Blühende Phantasie ist weltgewinnend und bezwingend, erkünstelte hohle Täuschung“ (Nolde).

Claude Monet (1840 - 1926) war der Maler der farbigen Lichterscheinungen. Er setzte ungebrochene Farben, das Spiel des Lichts betonend, nebeneinander, indem er das Licht selbst zum Objekt der Darstellung erhob. Gegenstände werden nicht in die Tiefe geführt, sondern als farbige Flächen miteinander verschmolzen. Monet gilt als der Hauptvertreter des Impressionismus. Für ihn kam nur das Malen in freier Natur in Frage, da ihm Ateliermalerei zu steril erschien, während hingegen das Betrachten der Natur das „Momentane“ vermittelt. Wegweisend für die Moderne wurde dann besonders sein Alterswerk in der Abstraktion und Auflösung.

Technik, Farbgebung und Stilformen der genannten Künstler werden im Unterricht aufgezeigt und nach Wahl in eigenständige Werke umgesetzt.
Der gezielte Einsatz von eingetöntem Papier, farbigen Tinten, Kreiden, Gouache, Wasserfarben und speziellen Malzusätzen wird für jede/n Teilnehmer/in am Seminar nachvollziehbar und – ob Anfänger oder Fortgeschrittene – eindrucksvoll vermittelt.


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