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37 - Moderner Expressionismus

Als „Ausdruck“, der die „innere Verfasstheit“ vorweist, zeigt sich der „Moderne Expressionismus“. Er fußt auf seinen Vorläufern: „Brücke“ (Dresden 1904, Berlin 1910) mit Nolde, Heckel, Kirchner, Müller, Pechstein, Schmitt-Rottluff u.a. – sowie „Blauer Reiter“ (1911 München) mit Jawlensky, Macke, Marc, Klee, Münter, Werefkin u.a. – „Schule“ für den „Modernen Abstrakten Expressionismus“, macht sodann die polymorphe Malweise von Kandinsky und Paul Klee – und dies erfolgt fruchtbar bis heute. Schon früh zeigt sich eine Abwendung vom üblichen Ausschnitt des Bildes. Daher lösen sie die optischen Eindrücke in Teilzusammenhänge auf.

Im 21. Jahrhundert. wird daraus eine neue Bildganzheit seelischer Stimmungen, in einer Bildsprache, die Erschütterung, Seelenzustand, Betroffenheit, den „inneren Klang der Dinge“ in expressiver Formensprache widergeben soll. Aggressive Farben, bizarre Linien und Formen, wie auch Kontraste und Disharmonie wirken u.U. durchaus befruchtend für eine neue Deutung, dieser im Grunde uns so fremd gebliebenen Welt.

Vorkenntnisse nicht erforderlich 

Prof. Hannes Baier

Kursgebühr: € 270,00

Datum: 19.07. - 20.07.24

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