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36 - Moderner Impressionismus

Malkunst wurde im Impressionismus (mit 1. Ausstellung 1874, Paris), im Gegensatz zum reinen Realismus wie auch Naturalismus, eine Ausdrucksmöglichkeit der Subjektivität, der individuellen „Empfindung“. Der Gegenstand sollte nicht so dargestellt werden, wie er „an sich“, und sei es nur in der „Idee“, fassbar oder „gewusst“ ist, sondern soll ohne nüchterne Klarheit, ohne Metaphysisches, Mythisches oder jeder Wissenschaftlichkeit in seiner reinen Wahrnehmung und Vorstellung, gleichsam einer „Momentaufnahme“, unkommentiert, also ohne verarbeitenden Verstand, ins Bild gesetzt werden.

Der „Moderne Impressionismus“ hingegen ist eine Steigerung von Wahrnehmung und Vorstellung bis hin zur „reinen Empfindung“ und „bloßem subjektiven Schauen“, jenseits von aller Wissenschaftlichkeit. Für das „Geglaubte, Gedachte, Gesetzliche“ meint sich der „Moderne Impressionist“ in keiner Weise mehr zuständig: reine, möglichst losgelöste, lustvolle, „momentane  Empfindung“ allein soll es sein, wenn der Blick auf den Farbfluss, auf das Linienspiel fällt, die Phantasie des Betrachters anregt, Geborgenheit und Wohlbefinden durch Farbe und Formgebung zu steigern vermag. Bei all dem geht es nicht mehrgerade  um das „Objekt“ des Gesehenen, sondern nur mehr um die „Emotionen“, die das zu Sehende im Betrachter zu erwecken vermag.

Hilfestellung, Beratung bezüglich Maltechnik, Farbgebung, Pinselduktus u.a.  wird durch den Kursleiter jederzeit gerne zur Verfügung gestellt.  Vorkenntnisse nicht erforderlich

Prof. Hannes Baier

Kursgebühr: € 270,00

Datum: 17.07. - 18.07.24

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